MAGAZIN

       




 

Existenzsicherungsfonds „HI Zukunft“ geht in die 2. Runde

Die Stadt Hildesheim hat in der Corona-Krise für hiesige Unternehmen, soziale und kulturelle Einrichtungen sowie für Sportvereine einen Existenzsicherungsfonds zur Verfügung gestellt, der insgesamt mit 2 Mio. Euro dotiert ist. Im ersten Durchgang wurden 21 Anträge mit einem Gesamtvolumen von fast 500.000 Euro bewilligt. Die Antragsfrist endet für die zweite Runde, am 11. Juni, 24 Uhr. Dabei geht es nicht nach dem „Windhundprinzip“, das heißt es kommt nicht auf die Reihenfolge des Eingangs der Anträge an. Die Antragstellung ist nur online unter www.hildesheim.de/hizukunft möglich. Dort finden sich auch weiterführende Informationen zum Thema.
Mithilfe des Existenzsicherungsfonds „HI Zukunft“ sollen hiesige Unternehmen, soziale und kulturelle Einrichtungen sowie Sportvereine, die durch die CoronaKrise unverschuldet in eine wirtschaftliche Schieflage geraten sind, unterstützt und vor einer Insolvenz bewahrt werden. „Ziel ist es weiterhin, möglichst viele etablierte und bislang gesunde Betriebe mit tragfähigem Geschäftsmodell und deren Arbeitsplätze langfristig zu erhalten sowie die Attraktivität Hildesheims und seiner Stadtteile zumindest weitgehend zu bewahren“, so Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer.
 
Die Mittel des Zukunftsfonds sind nachrangig, es ist folglich jeweils zu prüfen, ob die Existenz trotz aller zur Verfügung stehenden Hilfen nicht gesichert wäre. Die Höhe des Zuschusses richtet sich grundsätzlich nach dem konkreten, die Existenz sichernden Bedarf, bezogen ausschließlich auf den in Hildesheim gelegenen Geschäftsbetrieb, und beträgt maximal 40.000 Euro einmalig pro Betrieb. Die Kriterien zur Bewilligung der Zuschüsse sind in einer Richtlinie festgelegt, die ebenfalls unter www.hildesheim.de/hizukunft eingestellt ist.
Um eine zügige, möglichst objektiv gerechte Verteilung der nicht rückzahlbaren Zuschüsse sicherzustellen, wurden Wertungskriterien entwickelt. 
Antragsberechtigt sind alle in der Stadt Hildesheim ortsansässigen Betriebe, 
 

a) wenn sie insgesamt weniger als 250 Arbeitnehmer/innen beschäftigen, b) die nachweislich durch die Corona-Krise einen im Verhältnis zum bisherigen Geschäft erheblichen Schaden erlitten haben, c) deren Existenz bedroht ist und d) die eine positive Fortführungsprognose über den 31.12.2020 hinaus aufweisen.
 
  
Rathaus  ·  Pressestelle  ·  Markt 1  ·  31134 Hildesheim               

Tel. (0 51 21) 301-1032 oder -1049  

Fax (0 51 21) 301-1043 

E-Mail: pressestelle@stadt-hildesheim.de
 

                                                                                   
Notwendig für die Antragstellung sind mindestens folgende Unterlagen: 

1) ein ausgefülltes Antragsformular 

2) Jahresabschlüsse oder betriebswirtschaftliche Auswertungen inklusive Summen- und Saldenlisten des letzten Wirtschaftsjahres des Betriebes sowie 

3) eine ausgefüllte Liquiditätsplanung zum 31.12.2020.
Für Fragen zum Existenzsicherungsfonds sowie zu weiteren Hilfen hat die Stadt Hildesheim für die Unternehmen der Region eine Hotline (Telefon 05121 3015555) eingerichtet. Diese ist montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr mit städtischem Personal, von 16 bis 20 Uhr sowie sonnabends von 8 bis 13 Uhr mit Unternehmern besetzt. 

Link zu den Anträgen

Die Oskar-Schindler-Gesamtschule (OSG) ist vom Digitalverband bitkom als eine von 20 Schulen bundesweit als „Smart School“ ausgezeichnet worden!

Freuen sich über die Auszeichnung der OSG als "Smart School" (v. l.): Thomas Oks (OSG, Didaktischer Leiter), Schuldezernent Malte Spitzer, Schulleiterin Andrea Berger, Carola Brönneke (Stadt Hildesheim, Allgemeine Aufgaben und weiterführende Schulen) und Christoph Trümper (Digitalbeauftragter OSG). Oskar-Schindler-Gesamtschule als „Smart School" ausgezeichnet


Die Auszeichnung erhalten Schulen, die digitale Infrastruktur, digitale Lerninhalte und pädagogische Konzepte auf herausragende Weise miteinander verbinden. Die Entscheidung traf eine Jury aus Bildungsexperten anhand eines umfangreichen Kriterienkatalogs. Um die Auszeichnung als „Smart School“ hatten sich in diesem Jahr mehr als 80 Schulen aus 16 Bundesländern beworben. Gefragt waren die besten Konzepte und Projekte zur Digitalisierung von Schule und Unterricht. Ausgezeichnete Schulen werden Teil des bundesweiten Smart-School-Netzwerks an nunmehr 61 Standorten und können auf die Unterstützung eines breiten Bündnisses namhafter Unternehmen zurückgreifen. Die ausgezeichneten „Smart Schools“
demonstrieren, dass es in Deutschland eine Vielzahl an Schulen gibt, die sich mit tollen Ideen und Konzepten bereits auf den Weg in die digitale Zukunft gemacht haben. Daran können sich andere Schulen orientieren. In Niedersachsen tragen neben der Oskar-Schindler-Gesamtschule nur noch fünf weitere Schulen diesen Titel.

„Dass der Einsatz von digitaler Technik im Unterricht ein zukunftsweisendes Projekt ist, war uns von Anfang an bewusst, als wir uns im Mai 2018 auf den Weg gemacht und uns das Ziel gesetzt haben, bis 2022 eine digitalisierte Schule zu sein“, so OSG-Schulleiterin Andrea Berger. „Neben der technischen Umsetzung,
die gemeinsam mit dem Schulträger erfolgte, stand immer der pädagogisch sinnvolle Einsatz der neuen Technik im Fokus unserer Schulentwicklung. Unser Medienbildungskonzept und Mediencurriculum sowie permanente externe und interne Fortbildungen des Kollegiums sind Grundsteine unseres Unterrichtswandels. Uns als Oskar-Schindler-Gesamtschule bestärkt diese Auszeichnung von offizieller Seite in unserer Arbeit und zeigt, dass wir uns auf dem richtigen, zukunftsweisenden Weg befinden.“
Das Kollegium der OSG arbeitet aktiv mit digitaler Technik im Unterricht. So wurde beispielsweise zum Schuljahresbeginn 2019/20 mit dem 7. Jahrgang der erste Tablet-Jahrgang an der Oskar-Schindler-Gesamtschule (OSG) gestartet und so das digitale Lernen auf eine neue Stufe gestellt. Smartphones, Tablets, Computer und das Internet gehören mittlerweile zum Unterrichts-Alltag und sind aus diesem
nicht mehr wegzudenken. Die Nachfrage aus Eltern- und Schülerschaft sei ungebrochen, berichtet Thomas Oks (OGS, Hauptinitiator der Digitalisierung). Doch auch außerhalb der Schule stoße das Konzept auf positive Resonanz: „Kolleginnen und Kollegen anderer Schulen, Universitäten und andere
Bildungseinrichtungen sehen die OSG als Anlaufstelle, wenn es um den 
methodisch-didaktisch durchdachten digitalen Wandel von Unterricht geht. Wir möchten in den kommenden Jahren unsere Stellung als eine führende digitale Schule in Hildesheim festigen, die Infrastruktur auf die steigenden Anforderungen anzupassen und die positiven Erfahrungen der ersten Jahre bestätigen."

Die Stadt Hildesheim unterstützt dabei die OSG und andere städtische Schulen nicht nur bei Ausstattung mit der entsprechenden Infrastruktur, sondern auch bei der Beschaffung von Fördermitteln. Zuletzt konnte sich die Geschwister-Scholl-Schule über Landesmittel aus dem Digitalpakt in Höhe von 200.000 Euro freuen. „Wie wichtig die Digitalisierung an Schulen ist, zeigt gerade auch die aktuelle Situation in Zeiten der Corona-Pandemie. Ohne digitalen Unterricht wäre gerade nur ganz wenig möglich. Umso besser die digitale Infrastruktur unserer Schulen ist, umso höher sind die Bildungschancen unserer Kinder. Wenn das dann auch noch von einer hohen Bereitschaft und Offenheit der Lehrkräfte gegenüber den neuen Medien ergänzt wird, entsteht ein zeitgemäßes, zukunftsweisendes Lernklima. In dieser Hinsicht agiert die Oskar-Schindler-Gesamtschule vorbildlich", so Malte Spitzer (Stadt Hildesheim, Dezernent für Jugend, Soziales, Schulen und Sport).


Mehr zum Thema und zum Wettbewerb findet sich unter https://smart-school.de sowie unter https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Schueler-wuenschen-sich-digitale-Schulen.


Bewerbungsprozess geht weiter

Die deutschen Bewerbungen zur Kulturhauptstadt Europas im Jahr 2025 sollen erst einmal weiterlaufen, wie geplant. Dieses Vorgehen hat die Kulturstiftung der Länder in Abstimmung mit der EU Kommission vorgeschlagen. Demnach wird vorerst davon ausgegangen, dass das Bewerbungsverfahren ohne Verschiebungen oder sonstige Veränderungen weitergehen kann. Um den 19. April soll die Situation noch einmal bewertet werden.
Jedes Jahr ernennt die Europäische Union jeweils eine Stadt zweier Mitgliedsstaaten zur Kulturhauptstadt Europas. Hildesheim hat es im Dezember 2019 als kleinste Bewerberstadt in die zweite Runde des Wettbewerbs geschafft. Fünf deutsche Städte sind noch im Rennen um den Titel, der für das Jahr 2025 vergeben wird.
Durch die aktuelle Krise steht in Frage, ob das Bewerbungsverfahren mit seinen öffentlichen Veranstaltungen und dem straffen Zeitplan gehalten werden kann.

Das zweite Bewerbungsbuch soll bereits am 31. Juli abgegeben werden. Ein Besuch der europäischen Jury ist für den 15. September in der Region Hildesheim geplant. Die Entscheidung, welche deutsche Stadt sich Kulturhauptstadt Europas 2025 nennen darf, soll am 23. September gefällt werden.